Lass los, was vor dir ist, lass los, was schon vergangen ist
und lass los von dem dazwischen.

Mit einem Herzen, dass sich nirgendswo festhält,
kommst du am Ort jenseits allen Leidens an.

(Dhammapada, 348)

Die Lehre des Buddhas wird durch die "Vier edlen Wahrheiten" vermittelt, welche er erstmals um das Jahr 528vChr. im Wildpark von Sarnath darlegte und die bis heute lebendig geblieben sind. Die vier edlen Wahrheiten sind:


Da ist Leiden (jede Form von Unzufriedenheit, Unzulänglichkeit, Schmerzen etc.).
Das Leiden hat einen Ursprung (das Anhaften an Verlangen).
Da ist eine Ende von Leiden (es ist möglich durch eigene Anstrengung sich aus dem Leid zu befreien).
Es gibt einen Weg, der zum Aufhören von Leiden führt (der "Achtfache Pfad").


Der achtfache Pfad des Buddha bildet die Zusammenfassung seiner praktischen Lehre. Es ging dem Buddha nicht darum, diese Wahrheiten einfach zu glauben und zu übernehmen, nur weil er es sagte, sondern sie selber zu überprüfen und sich damit auseinanderzusetzen.