Das Leben des Buddha

Der Buddhismus geht auf Siddharta Gautama zurück, der um das Jahr 500vChr. geboren wurde. Er führte ein Leben als behüteter Sohn des Königs Suddhodana. Jedoch konnte sein Vater nicht verhindern, dass sein Sohn mit dem Leid der Welt, nämlich Alter, Krankheit und Tod in Berührung kam. Dies und die Begegnung mit einem Yogi in tiefer Meditation führte dazu, dass er beschloss, das weltliche Leben hinter sich zu lassen und eine Ausweg aus dem Leiden zu finden. Er verliess seine Familie um sich fortan der spirituellen Entwicklung zu widmen. Bei seinen zwei ersten Meistern wurder er in die Meditation eingeführt. Es ging nicht lange und er hatte seine zwei Meister überflügelt. Jedoch hatten ihn diese tiefen Erfahrungen immer noch nicht zur Wahrheit über das Leid und dessen Beendigung geführt. Er probierte die Methoden der strengen Askese, welche über die Beherrschung von körperlichen Schmerzen und Trieben zur Befreiung gelangen wollten. Er war am Ende so dünn und schwach, dass er fast starb. Doch auch dieser Weg der harten Selbstkasteiung führte ihn nicht zum Ziel. Er sah ein, dass weder der Weg im materiellen Überfluss, wie er es zu Hause erlebte, noch die strenge Askese förderlich waren für den geistigen Weg. Als er wieder bei Kräften war, beschloss er unter einem Boddhi-Baum solange zu meditieren und seinen Geist zu betrachten, bis er einen Weg gefunden hatte, der das Leid beendete. Durch das intensive Üben erlangte er schlussendlich den Zustand des "Erwachtseins" - Buddhaschaft. Er war 35 Jahre alt als er ein "Buddha", ein "Erleuchteter" wurde. Er beschloss, seine Erkenntnis seinen beiden Lehrern zu überbringen, jedoch waren diese schon gestorben. So suchte er seine Freunde auf, mit welchen er die Übungen der strengen Askese ausführte. Diese waren zuerst nicht so begeistert, merkten aber schnell, dass der Buddha doch etwas ganz spezielles ausstrahlte. Er lehrte ihnen im Wildpark von Sarnath (nahe bei Varanasi) die "Vier edlen Wahrheiten". Die Asketen hatten auch schon eine sehr hohe Bewusstseinsebene erlangt und so heisst es, dass einige von ihnen alleine durch das Zuhören noch höhere Bewusstseinsebenen erlangten. Mit dieser Rede wurde das "Rad der Lehre" in Gang gesetzt.